Implantate
Implantate sind zur Zeit eine der besten Alternativen zum echten Zahn,
die der Zahnarzt einem Patienten in bestimmten Situationen anbieten kann.
Bei Verlust eines Zahnes ist das Implantat bei guter Mundhygiene als optimale
Lösung anzusehen.
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Implantate mit Sulkusformen ca. 1 Woche nach Fertiglegung
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Eingesetzte Aufbaupfosten
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Zementierte implantatgetragene Brückenarbeit
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Endlich ist es heutzutage möglich, nicht immer nur durch Extraktionen
die Anzahl der eigenen (zerstörten) Zähne zu verringern, sondern
durch neue Zähne das eigene Gebiß wieder vervollständigen zu lassen, ohne
dass gesunde Zähne beschliffen werden müssen. Durch die modernen Methoden
der zahnärztlichen Chirurgie und die ausgereiften Werkstoffe erhöht sich
der Kaukomfort erheblich. Die Langlebigkeit der Implantate bei richtiger
Planung und entsprechenden gesundheitlichen Voraussetzungen ist durch
viele Langzeitstudien erwiesen.
Es lassen sich mit modernen Methoden hervorragende ästhetische Ergebnisse
erzielen.
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Unter Implantaten versteht man im zahnärztlichen Bereich künstliche Zahnwurzeln.
Auf dieser künstlichen - dem natürlichen Zahn nachempfundenen - Zahnwurzel
aus reinem Titan, die in den Kiefer eingepflanzt wird und fest in den
Knochen einwächst, wird später ein kompletter Zahn entstehen. Eine weitere
Möglichkeit, diese Technik optimal zu nutzen, bietet die Verankerung eines
Zahnersatzes, so dass er den größtmöglichen Tragekomfort erhält.
So kann z.B. das Tragen einer Totalprothese ohne Halt vermieden werden.
Implantate ermöglichen den Ersatz eines oder mehrerer Zähne. Dabei ist
es nicht notwendig wie bei Brücken Nachbarzähne abzuschleifen und zu überkronen.
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In implantaterfahrenen Praxen werden ein erprobte und innovative Implantatsysteme
verwendet. Wissenschaftliche Studien beweisen immer wieder, dass Implantate
einer Brückenversorgung in Punkto Langlebigkeit mindestens gleichwertig,
nach einer Mehrzahl der Studien sogar überlegen sind.
Wie bei allen zahnärztlichen Verfahren kann natürlich ein Erfolg nicht
hundertprozentig garantiert werden. Einzelne Zähne können ersetzt werden,
ohne die Nachbarzähne anzugreifen wie z.B. bei einer Brücke. Implantationen
gehören im allgemeinen zu den weniger schmerzhaften chirurgischen Eingriffen.
Die Schmerzen und die Schwellung nach der Operation sind meistens gering.
Seit ungefähr 30 Jahren werden Zahnimplantate erfolgreich zum Ersatz verlorengegangener
Zähne verwendet. Innerhalb dieser Zeit wurden anhand der gewonnenen Erfahrungen
die Implantate immer wieder in Material und Form weiterentwickelt, so
dass die heute zur Verfügung stehenden Implantate gute Prognosen in Haltbarkeit
und Verträglichkeit versprechen. Ca. 200.000 künstliche Zahnwurzeln werden
heutzutage jährlich allein nur in Deutschland eingesetzt. Hierbei wird
mittlerweile eine Erfolgsrate von teilweise bis zu 90% nach mindestens
5 Jahren angegeben. Es gibt mehrere Grundvoraussetzungen für den Einsatz
einer künstlichen Zahnwurzel (Implantat):
a) Es muß ein ausreichendes Knochenangebot mit einer stabilen Situation
der Schleimhäute im geplanten Implantationsbereich zur Verfügung stehen.
b) Eine perfekte Mundhygiene und ständige Kontrolle mit professioneller
Reinigung in vorher festgelegten Intervallen sind unbedingt notwendig.
c) Es dürfen keine schwerwiegenden Allgemeinerkrankungen vorliegen.
Das Risiko Trotz der hohen Erfolgsquote gibt es - wie bei jeder
medizinischen Behandlung - Risiken. 2% der Implantate gehen in den ersten
Jahren, häufig aufgrund von Zahnfleischentzündungen verloren. Diese sind
in vielen Fällen aber vermeidbar, wenn Pflegeübungen und Kontrollen regelmäßig
stattfinden.
1% der Implantate heilen im Knochen nicht ein. Sie lassen sich aber in
diesem Fall sehr einfach wieder entfernen und in der Regel verheilt die
Stelle, an der sich das Implantat befunden hat, sehr schnell.
Später kann man dort oft ein zweites Mal implantieren. Die meisten Implantate
heilen sehr schön und anschließend verhält sich ein Implantat fast wie
ein natürlicher Zahn. Die entscheidende Rolle spielen hier die Pflege
die Pflege die Pflege ! Ebenfalls unerlässlich sind die in der Zahnarztpraxis
stattfindenden professionellen Reinigungen sowie die regelmäßigen Kontrollen.
Wie bei jeder Operation gibt es Operations-Risiken, über die Sie aufgeklärt
werden. Sie sind sehr selten, müssen aber deutlich besprochen werden.
Es muß in der Zahnarztpraxis immer eine ausführliche Aufklärung
stattfinden, bei der Sie über mögliche Operations-Risiken unterrichtet
werden. Die durchgeführte Aufklärung zeichnen Sie mit Ihrer Unterschrift
gegen.
Das Material Hochwertige Implantate bestehen aus reinem Titan.
Titan ist ein äußerst gewebefreundliches Material. Es wird seit langer
Zeit in der allgemeinen Knochenchirurgie eingesetzt, z.B. für künstliche
Hüftgelenke, etc.. Die Implantate aus Titan können eine Lebensdauer von
10 und noch viel mehr Jahren haben. Der für Sie in Betracht kommende Implantat-Typ
wird individuell nach Ihren Kieferverhältnissen ausgewählt.Es sind zur
Zeit keine Abstoßungsreaktionen aufgrund von Titanallergien bekannt.
Die Kosten Alle implantologischen Leistungen gehören nicht zum
Katalog der gesetzlichen Krankenkassen.
Die entstehenden Kosten werden Ihnen in der Regel in der Zahnarztpraxis
nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und Ärzte (GOÄ) in Rechnung
gestellt. Über die Einschätzung der Kosten erhalten Sie vor Beginn der
Behandlung einen ausführlichen privaten Heil- und Kostenplan. Rechnen
Sie bitte auf jeden Fall damit, dass Sie die kompletten Kosten selbst
begleichen müssen. Patienten, die bei privaten Gesellschaften versichert
sind, erhalten häufig eine Kostenzusage Ihrer Versicherung. Dies hängt
häufig vom Tarif der Privat-Versicherung ab.
Sie sollten die Kostenübernahme mithilfe Ihres Heil- und Kostenplanes
so früh wie möglich mit Ihrer Versicherung abklären, wenn Sie auf
die Erstattung der Kosten angewiesen sind.
Die Technik Unter örtlicher Betäubung wird das Zahnfleisch an
der Implantationsstelle eröffnet. An der Stelle, wo das Implantat eingefügt
werden soll, wird ein Hohlraum geschaffen.
Nach dem Einbringen des Implantats wird das Zahnfleisch vernäht. Nach
einigen Monaten (im Unterkiefer ca. 3 Monate, im Oberkiefer 4-6 Monate)
ist das Implantat in der Regel eingeheilt. Innerhalb dieses Zeitraums
sollte das Implantat nicht belastet werden. Das Zahnfleisch über dem Implantat
wird nach dieser Zeit wieder eröffnet (Freilegung). Jetzt wird das Implantat
wie ein normaler Zahn behandelt, der eine prothetische Versorgung erhält.
Die Bereitschaft, nach jedem Essen die Zähne zu putzen und die Mundhygiene
regelmäßig überprüfen zu lassen, ist allerdings eine definitive Voraussetzung
für eine Implantation und die nachfolgende Versorgung. So werden Sie an
Ihrem Implantat lange Freude haben. Die Versorgung mit einem oder mehrern
Implantaten ist wird in der Regel als wenig schmerzhaft empfunden.
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